Osteoporose – ein stiller Feind

Die Osteoporose verläuft meistens ohne merkbare Symptome, schreitet über mehrere Jahre hinweg fort. Oft ist das erste bemerkte Symptom ein Knochenbruch, wenn die Krankheit bereits sehr fortgeschritten ist.
Es können viele Krankheitssymptome auftreten; Wirbelsäuleschmerzen, Kreuzschmerzen, Schmerzen zwischen Schulterblättern. Diese Symptome weisen doch auf degenerative Schäden bzw. andere Erkrankungen hin und geben den Betroffenen keine Informationen in Bezug auf Osteoporose, wie sie ihre Gesundheit schützen sollen.

Die Ursachen der Krankheit können Alter, Geschlecht, Rasse, vererbbare Risikofaktoren, wichtige Änderungen der Funktionen des menschlichen Organismus (z. B. Menopause bei Frauen, wenn zu niedrige Hormonwerte (wie bei Estradiol oder Progesteron) eine Verringerung der Knochenmasse bis zu 7% jährlich verursachen können), Menstruationsstörungen, Lebensweise, Genussmittel, Diätplan, richtige Vitaminzufuhr u. a. Die Osteoporose, die heutzutage als eine Zivilisationskrankheit gilt, ist eine Erkrankung des Knochensystems mit niedriger Knochenmasse und Störungen der Mikroarchitektur des Knochengewebes.

Unter möglichen nichtinvasiven Untersuchungsarten ist die Untersuchung mit Osteo-Densitometer als die Grundmethode zur Erkennung dieser Krankheit und präzisen Messung der Knochenmasse (Toleranzwert: 1%). Mit Densitometrie ist auch Erstellung eines digitalen Bildes der Knochenstruktur möglich. Im Vergleich zu biochemischen Tests, deren Ergebnisse bei unkomplizierter Osteoporose innerhalb der Toleranzwerte bleiben, oder Röntgenuntersuchung, die erst größere Schäden (über 30%) feststellen lässt, gilt Densitometrie als sichere Untersuchung.

Die beste Methode der Osteoporose-Behandlung bilden Prophylaxe und hemmende Therapie. Die große Bedeutung der Untersuchungen und rechtzeitigen Diagnose von Osteoporose-Fortschreiten ist daher nicht zu überschätzen. Die das Knochengewebe wieder aufbauenden Medizinmittel werden seltener eingesetzt, und deren Wirksamkeit gilt oft als fraglich.

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